München heute:Impf-Stau und lange Schlangen / Polizei zeigt Dutzende Querdenker an

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München heute: Lange Schlangen auf dem Marienplatz: Die Impfwilligen warten in der Kälte.

Lange Schlangen auf dem Marienplatz: Die Impfwilligen warten in der Kälte.

(Foto: Stephan Rumpf)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Ekaterina Kel

Die einen reden von einem Skandal - die anderen beschwichtigen. Eins ist jedoch nicht zu übersehen: die langen Schlangen, die sich täglich an verschiedensten Stellen der Stadt auftun. Egal, wo es aktuell eine mobile Impfaktion gegen das Coronavirus gibt, ist der Andrang riesig. Denn, wenn überhaupt, hat man hier zumindest eine winzige Chance auf eine Impfung. Wer einen regulären Termin bei einer der fünf festen Impfstellen vereinbaren will, geht im Moment leider leer aus - alle Termine sind restlos vergeben.

Wann wird es wieder mehr Impftermine geben? Woran liegt der aktuelle Mangel? Wo gibt es den nächsten Termin ohne Anmeldung? Ich habe aktuell die Antworten auf die wichtigsten Fragen zusammengetragen (SZ Plus). Wer kurzerhand mithelfen will und Ort, Willen und Kapazitäten bereitstellen kann, wird offenbar ebenfalls verprellt. So berichtete es meinem Kollegen Philipp Crone der Betreiber des Café Kosmos am Hauptbahnhof. Der wollte seine Bar in ein Impfzentrum umfunktionieren, durfte das aber laut eigener Aussage nicht.

Immerhin, die Corona-Kontrollen scheinen zu funktionieren. Jedenfalls berichten die Münchner Polizei und das bayerische Innenministerium von einem starken Anstieg von gefälschten Impfpässen, die in Umlauf seien. Meine Kollegin Anita Naujokat hat das Wichtigste zusammengefasst. Und schärfere Regeln soll es bald auch in der Außengastronomie geben: Dort gilt schon von Mittwoch an die 2-G-Regel, wie der Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Montag bekanntgab. Eine klare Reaktion auf so manche Feierlaune, die sich am Wochenende in der Stadt ausbreitete - trotz Virusmutante, Patiententransporten und noch viel zu vielen Ungeimpften.

DER TAG IN MÜNCHEN

Bedürftige warten zwölf Monate aufs Wohngeld Komplizierte Bürokratie und fehlendes Personal: Im Sozialreferat stapeln sich seit Beginn der Pandemie immer mehr Anträge Not leidender Bürger auf Mietzuschuss. "Das ist der Wahnsinn", sagt der Chef des Wohnungsamtes.

Polizei zeigt Dutzende "Querdenker" an Bei einer Versammlung in der Altstadt kommt es zu etlichen Verstößen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Einige Demonstranten leisten Widerstand gegen die Einsatzkräfte.

Mann am Stachus vor S-Bahn gestoßen - Verdächtiger psychisch auffällig Ein 41-Jähriger, der einen anderen Mann vor einen einfahrenden Zug gestoßen haben soll, leidet der Polizei zufolge unter psychischen Beeinträchtigungen. Noch ist nicht entschieden, wie weiter mit ihm verfahren wird.

Ein herrlich unbescheidener Lebenskünstler München war seine Bühne: Der Fotograf und Filmemacher Roger Fritz ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Seine Karriere war von Zufällen bestimmt - und voller Abenteuer. Ein Nachruf.

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