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München heute:Betten auf Intensivstationen werden knapp / Gründen in der Krise

Ladenbesitzer, die trotz Corona den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben.

Ladenbesitzer, die trotz Corona den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben. Simone Stark in ihrem Laden für gebrauchte Brautkleider: Bridal Studio, hugs and kisses.

(Foto: Florian Peljak)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Laura Kaufmann

Spazieren Sie seit Coronazeiten auch viel öfter durch Ihr Viertel? Vielleicht fallen Ihnen mittlerweile öfter leere Schaufenster auf. Ein kleiner Imbiss, der für immer geschlossen hat. Eine Änderungsschneiderei, die nicht mehr da ist. Bedrückend ist das, unbekannte Schicksale stehen hinter diesen aufgegebenen Geschäften, von denen nurmehr eine Staubschicht auf dem Boden geblieben ist.

Aber hinter manchem leeren Fenster blüht wenig später wieder Leben auf. Und nein, nicht immer ist das ein Architekturbüro oder Arbeitsplätze einer Firma für veganes Hundefutter. Manchmal sind es neue Geschäfte, manchmal stecken neue Ideen dahinter, und Menschen, die sich den aktuellen Widerständen zum Trotz selbst verwirklichen wollen.

Drei solcher Neueröffnungen habe ich für Sie porträtiert. Da ist der Laden für nachhaltige Brautmode in Haidhausen, dessen Inhaberin fest an ihr Konzept glaubt. Da ist das Geschäft voller schöner Dinge im Westend, in dem die Designer ihren kompletten Erlös erhalten und sich dafür an den Umsatzkosten beteiligen. Und da ist der Plattenladen, der gleichzeitig eine Galerie ist und ein Ort, an dem DJs auch ohne Club auflegen können.

Es macht Hoffnung, in diesen Zeiten, die sich viel zu oft nach Stillstand anfühlen, von Menschen zu hören und zu lesen, die einen Aufbruch wagen. Die Inhaberin des nachhaltigen Brautmodengeschäfts, Simone Stark, hatte ihren festen Job schon drangegeben, als die Coronakrise kam. Da half nur: Augen zu und durch. Phaedra Richter aus dem Westend hatte keine Lust, nur dazusitzen und auf den Weltuntergang zu warten. Und David Hornung hat seinen Plattenladen mit dem Gedanken im Hinterkopf eröffnet, so auch in diesen Zeiten etwas Kultur ermöglichen zu können.

DER TAG IN MÜNCHEN

Betten auf Intensivstationen werden knapp Die ersten Kliniken können keine neuen Fälle mehr aufnehmen. Noch sei die Situation zu kontrollieren, heißt es, doch viele andere Behandlungen müssen ausfallen.

Die Qual vor der Wahl SPD und Grünen stehen vor der Bundestagswahl spannende interne Duelle bevor. Zwei ihrer Platzhirsche werden herausgefordert. Kampflos aufgeben wird dabei keiner der Kandidaten.

Die Tür zur Vorlesung bleibt zu Viele LMU-Studierende warten drei Wochen nach Semesterbeginn immer noch auf ihre Kennung. Ohne diese können sie aber nicht auf die benötigten Lernplattformen zugreifen.

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