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München heute:Abitur unter erschwerten Bedingungen / Trotz Millionenprovisionen Corona-Hilfe beantragt

Ein leeres Klassenzimmer des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums: Hier soll am Mittwoch das Deutschabitur geschrieben werden.

(Foto: Yoav Kedem)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Kathrin Aldenhoff

Eine Abschlussprüfung ist immer aufregend. In diesem Jahr ist das Abitur aber noch ein bisschen spannender als sonst, denn ob sie wirklich mitschreiben dürfen, das entscheidet sich für viele Schüler erst einen Tag vorher. Dann nämlich, wenn sie das Ergebnis ihres Coronatests haben. Ist das Ergebnis negativ, ist alles gut. Ist der Test aber positiv, dürfen sie nicht mitschreiben. Außer sie legen rechtzeitig das negative Ergebnis eines PCR-Tests vor, der das vorherige Selbsttest-Ergebnis korrigiert. Manche Schüler allerdings lassen sich gar nicht testen. Denn eine Testpflicht vor dem Abitur gibt es nicht.

Es ist also kompliziert in diesem Jahr, nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Schulen. Die müssen vier Arten von Räumen organisieren. Räume für Schüler, die negativ getestet wurden. Räume für Schüler, die sich nicht testen lassen. Räume für Schüler, die ihre Quarantäne unterbrechen (mit einem negativen Testergebnis). Und Räume für Schüler, die einer Risikogruppe angehören oder mit jemandem zusammenleben, der besonders gefährdet ist.

Auch für die Lehrer ist es nicht einfach. Wer noch nicht geimpft ist, macht sich vielleicht Sorgen, wenn er Abituraufsicht in dem Raum hat, in dem die ungetesteten Schüler sitzen. Nein, leicht wird es nicht. War es aber noch nie. Wir werden das schon schaffen, so sagten es mir Schüler, Schulleiter und der Vorsitzende eines Lehrerverbands. Und ein Münchner Schulleiter stellte klar: Trotz der Rahmenbedingungen sei das kein Corona-Abitur. Sondern ein solides bayerisches Abitur.

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© SZ.de/flud
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