München heute:Bundestagskandidaten im Porträt / U-Bahnen rund um die Uhr

Angela Merkel, Bundeskanzlerin, CDU, waehrend ihrer Regierungserklaerung, 238. Bundestagssitzung zum Thema - Regierungse

Der Bundestag von innen: Hier wollen auch Münchner Kandidatinnen und Kandidaten wirken.

(Foto: Jens Schicke/Imago Images)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Anna Hoben

Manchmal bekommen Politiker beim Wahlkampf schon mal Nachhilfe von geneigten Bürgerinnen und Bürgern. Daniela Hauck ist es so ergangen, als sie auf dem Sankt-Anna-Platz im Lehel am FDP-Infostand für ihre Partei warb. Als sie dabei kürzlich mit einem Mann ins Gespräch kam, gab der ihr eine Antwort mit, die sie geben solle, wenn jemand frage: "Warum soll ich FDP wählen?" Die Antwort lautet: "Weil wir die Besten sind."

Die Szene beschreibt meine Kollegin Ana Maria Michel, die Hauck, Direktkandidatin im Münchner Osten, für ein Porträt getroffen hat. Zum Glück haben die Kandidatinnen und Kandidaten der vier Münchner Wahlkreise noch ein paar tiefergehende Argumente parat, wenn es darum geht, warum die Wählerinnen und Wähler ihnen ihre Stimmen geben sollen. In den vergangenen Wochen haben wir viele der Münchner Kandidaten vorgestellt. Manche von ihnen sitzen bereits im Bundestag, andere wollen zum ersten Mal nach Berlin. Was sie antreibt, welche politischen Ziele sie verfolgen und was sie im Leben außer Politik sonst noch gemacht haben, können Sie hier nachlesen.

Zweieinhalb Wochen sind es noch bis zur Bundestagswahl. Vielleicht haben Sie schon per Briefwahl Ihre Stimmen abgegeben; vielleicht gehören Sie zu jenen, die am 26. September nicht auf den Gang ins Wahllokal verzichten wollen. Wie dem auch sei: Sicher ist, dass diese Wahl nicht nur bundesweit, sondern auch in München so spannend wird wie selten zuvor. Nachdem die CSU bei den vergangenen Bundestagswahlen regelmäßig sämtliche Direktmandate geholt hat, sind die Rennen zwischen den drei größeren Parteien mittlerweile völlig offen.

Machen Sie Ihr Kreuz da, wo Sie es für richtig halten. Auf jeden Fall aber: Gehen Sie wählen!

DER TAG IN MÜNCHEN

U-Bahnen sollen auch nachts fahren Von 2023 an könnten die Züge zumindest am Wochenende durchgehend im 30-Minuten-Takt durch den Untergrund rollen. Die Kosten dürften bei etwa zwei Millionen Euro pro Jahr liegen.

Stau auf der IAA-Vorzeigestrecke Eigentlich sollten Besucher auf der zwölf Kilometer langen "Blue Lane" zwischen Stadt und Messe "nachhaltige Mobilität im Straßenalltag erleben". Doch die Strecke hält nicht, was die IAA-Macher versprechen.

Neun IAA-Gegner nach Blockade von Autobahnen in Präventionshaft Dort müssen die Aktivisten bis Sonntagabend bleiben. Ein Gericht bestätigt das Verbot der Radsternfahrt auf der Autobahn.

17 Millionen Euro für Corona-Zelte auf der Theresienwiese Der größte Teil der Kosten entfällt auf das PCR-Testzelt, was vor allem den Laborkosten geschuldet ist. Für Münchnerinnen und Münchner sind die Tests auf der Theresienwiese noch bis zum 10. Oktober kostenlos.

Mann versucht Spaziergängerin zu vergewaltigen In Neuaubing überfällt der mutmaßliche Täter die Frau und zieht sie ins Unterholz. Als ein Passant eingreift, flieht er. Die Polizei fahndet nach dem Mann.

MÜNCHEN ERLESEN

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© SZ.de/flud
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