München heute:3-G-Regel im ÖPNV / Wie die Stadt in den zweiten Corona-Winter schlitterte

Lesezeit: 2 min

Coronavirus - 3G im  PNV

Impfzertifikat bitte vorzeigen: Kontrolle am Stachus

(Foto: Matthias Balk/dpa)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Andreas Schubert

Heute habe ich mir meine dritte Corona-Impfung geholt und bin irgendwie beruhigt in die U-Bahn gestiegen. Nicht unbedingt wegen der Impfung, der "Booster" braucht ja auch ein paar Tage, bis er in Schwung kommt. Es war vor allem, weil es nun auch im ÖPNV eine 3-G-Regel gibt. Denn dass auch Geimpfte sich und andere (wenn auch in geringerem Maße) mit dem Coronavirus anstecken können, ist ja nichts Neues.

Angesichts der exorbitant hohen Inzidenzen und Hospitalisierungsraten ist es deshalb richtig, dass nur noch Geimpfte, Genesene und Getestete in Busse und Bahnen einsteigen dürfen. Das kann das ohnehin schon geringe Ansteckungsrisiko im Nahverkehr weiter verringern.

Bei einer ersten großen Schwerpunktkontrolle am Stachus musste die Polizei tatsächlich einige Fahrgäste, die keinen entsprechenden Nachweis dabeihatten, wieder wegschicken. Das löste laut Polizei nur leisen Unmut aus, andere fanden es auf Twitter wiederum "toll", dass es "endlich weniger Impfmuffel in der U-Bahn" gebe.

Künftige Kontrollen sollen stichprobenartig erfolgen, wie auch Fahrscheinkontrollen. Anders geht es gar nicht, sagen die Verkehrsunternehmen. Den Kontrolleuren kann man da nur wünschen, dass sie es nicht zu oft (oder besser gar nicht) mit aggressiven Impf- und Testverweigerern zu tun bekommen, wie es zum Beispiel die Gewerkschaft Verdi befürchtet.

DER TAG IN MÜNCHEN

Was das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Vorkaufsrechten für die Stadt bedeutet Womöglich kann die Stadt in nächster Zeit manchmal nichts gegen den Verkauf von Häusern an Investoren tun. Nun diskutiert der Stadtrat, wie es im Kampf gegen die schleichende Verdrängung von Mietern weitergehen soll.

Bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende Für Lehrlinge ist es oft schwierig, eine günstige Bleibe in München zu finden. Während Studierende vom Studentenwerk unterstützt werden, gibt es für Auszubildende bislang nichts Vergleichbares. Die grün-rote Rathauskoalition will das nun ändern.

Die aktuelle Ruhe könnte trügen Während die Anwohner der Türkenstraße nach den Auswüchsen des Sommers weitgehende Forderungen erheben, sehen die Sicherheitskräfte die Lage entspannt. Entscheidend für die Zukunft sei die Entwicklung der Corona-Pandemie.

Der Polizei läuft die Zeit davon Auf der Suche nach sterblichen Überresten einer vor 26 Jahren verschwundenen Münchnerin durchkämmen hundert Polizisten einen Wald im Altmühltal - bislang ergebnislos. Bald muss die Suche wohl vorerst eingestellt werden.

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