München heute:Gericht verbietet Weiterverkauf von Wiesntischen / Was taugt die 3-G-Regel in Restaurants?

Coronavirus - München

Geimpft, genesen oder getestet? Nicht immer werden die 3G-Nachweise so gewissenhaft kontrolliert wie hier (Symbolbild).

(Foto: dpa)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Isabel Bernstein

Gestern Abend war wieder so ein Fall. Ein Restaurant in der Innenstadt: Vor der Tür steht ein kleines Tischchen, Desinfektionsmittel drauf, ein Schild mit der Bitte, sich zu registrieren, dazu der Hinweis, bitte hier zu warten, der Platz wird zugewiesen. Doch so richtig aufmerksam war das Personal nicht, man wartete und ging dann hinein, wo ein Kellner auch problemlos den reservierten Tisch zeigte. Eine Nachfrage, ob man geimpft, genesen oder getestet ist? Ob man sich draußen registriert hat? Fehlanzeige.

Mein Kollege Philipp Crone war ebenfalls in der Stadt unterwegs und hat ähnliche Erfahrungen gemacht. In einem Café hat er in nur drei Minuten die gesamte Bandbreite der momentanen 3-G-Regelumsetzung mitbekommen, wie er schreibt: "Keine Überprüfung, halbherzige Prüfung, vorbildliche Prüfung." Und in einem Museum interessierte sich ein Sicherheitsmitarbeiter mehr für seine mitgebrachte Papiertüte als dafür, ob er ein buntes, 3G-bezeugendes Armbändchen trug.

Die Aufmerksamkeit nicht nur in der Gastronomie, sondern auch bei Kultureinrichtungen scheint nicht immer die volle zu sein, wenn es um die Kontrolle der aktuellen Corona-Regeln geht. Das ist schon verwunderlich, haben doch genau diese Branchen während des Lockdowns unmittelbar erfahren, wie existenzbedrohend ein Anstieg der Corona-Fallzahlen und damit verbundene Regel-Verschärfungen sein können.

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