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München heute:Was sich Menschen in systemrelevanten Berufen wünschen / Pop-up-Bike-Lanes sind markiert

Coronavirus - Bernsdorf; Protokoll

Wie ist es, wenn man plötzlich "systemrelevant" genannt wird? Fünf Frauen berichten.

(Foto: dpa)

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Welche Bilder werden von dieser Krise bleiben? Ganz bestimmt die von klatschenden, singenden Menschen auf Balkonen. Applaus, Applaus für die Krankenpflegerinnen, Kassierer, Busfahrer, für all jene, die weitermachen mussten, während der Rest im Home-Office verschwand.

Aber was hat sich für die Menschen verändert, die plötzlich als systemrelevant galten? Wie haben sie die Krise erlebt und was würden sie sich wünschen, jetzt, wo alles wieder so normal wirkt und keiner mehr klatscht und singt und lobt?

Wir haben mit fünf Frauen gesprochen, die hier in München in systemrelevanten Berufen arbeiten (SZ-Plus). Mit einer Krankenpflegerin, die auf ihrer Station Corona-Patienten betreute. Einer Trambahnfahrerin, die in ihrer Schicht nach den Ausgangsbeschränkungen durch eine Geisterstadt fuhr. Mit einer Putzfrau, die plötzlich eine Corona-Aufnahmestation reinigen musste. Mit einer Erzieherin, die auf mehr Wertschätzung hofft, nicht nur während einer Pandemie. Und mit einer Altenpflegerin, die sich fühlte wie auf einer Theaterbühne, als die Menschen plötzlich klatschten. Was sich alle wünschen? Mehr Geld. Mehr Anerkennung. Weniger Lippenbekenntnisse.

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