NachkriegskindEin Leben wie ein Drehbuch

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Renate Keil-Diehl kokettiert mit ihrem Alter, „ich bin AS, alte Schachtel“, sagt sie gern, und freut sich, wenn jemand sie jünger schätzt.
Renate Keil-Diehl kokettiert mit ihrem Alter, „ich bin AS, alte Schachtel“, sagt sie gern, und freut sich, wenn jemand sie jünger schätzt. Foto: Robert Haas

Chronisch krank, ein Kind mit Behinderung, alleinerziehend:  Renate Keil-Diehl gehört nicht zu denen, die immer Glück hatten im Leben. Und doch ist sie eine Frau, die andere inspirieren kann.

Von Kathrin Aldenhoff

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Sie, ganz oben, über den Dächern der Stadt. Auf ihrem eigenen Balkon, in einem Haus, das zu großen Teilen ihr gehört – dass sie so weit kommen würde, das hätte sie als Kind wohl nicht einmal zu träumen gewagt. Renate Keil-Diehl ist 78 Jahre alt. In all diesen Jahren, in diesem bewegten Leben, hat sie gekämpft: um die Liebe ihrer Mutter, für ihren Sohn und um ihr Leben. Ihre Geschichte ist eine mit so vielen Wendungen, Schicksalsschlägen und Neuanfängen – wäre ihr Leben ein Drehbuch, würde es wohl keiner verfilmen: zu unrealistisch.

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