Münchner Musiktheater-ProjektWie sich junge Menschen zeitgenössische Oper vorstellen

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Geben sie sich Halt oder sind sie aneinander gekettet? Adele Bauer (links) und Theresa Azar Hashim in „Wir“.
Geben sie sich Halt oder sind sie aneinander gekettet? Adele Bauer (links) und Theresa Azar Hashim in „Wir“. Cordula Treml

Wie könnte das Musiktheater einer jungen Generation aussehen? In spannenden Miniaturen loten Studierende in München neue Möglichkeiten aus. Gesungen wird dabei fast gar nicht mehr.

Kritik von Rita Argauer

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Pelzmäntel, schöngeistige Kritiker und stundenlanger Wagner – die Oper als Kunstform ist so groß wie ihr Klischee. Dass es diese größenwahnsinnigste und auch aufwendigste Form der darstellenden Kunst auch in modern und zeitgenössisch gibt, durfte den Münchnern durch die Münchener Biennale geläufig sein. Doch wie sehen die ganz Jungen diese Kunstform? Was kann man heute zwischen Atonalität, Geräuschkunst und der unbedingten Eingängigkeit der überpräsenten Popmusik damit machen?

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Kultur in München
:Eine Fünf-Stunden-Oper, die Tausende in ihren Bann zieht

Die Bayerische Staatsoper inszeniert Richard Wagners „Walküre“ als kostenlose Open-Air-Aufführung. Das Werk gilt als besonders anspruchsvoll, doch das Publikum nutzt die Pausen nicht zur Flucht – sondern nur zu kollektiven Dehnübungen.

SZ PlusVon Paul Schäufele

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