MünchenMaskierte attackieren Bewohner von Arbeiterunterkunft mit Messern und Eisenstangen

Die Täter sind nach Angaben der Polizei vermutlich mit einem Auto geflüchtet (Symbolfoto).
Die Täter sind nach Angaben der Polizei vermutlich mit einem Auto geflüchtet (Symbolfoto). Marijan Murat/dpa

Vier Männer werden bei dem Angriff verletzt. Die Polizei rätselt, ob es sich um eine fremdenfeindliche Tat handelt.

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Mehrere mit Tüchern und Sturmhauben maskierte Männer sind am Freitagabend in eine Arbeiterunterkunft in Moosach eingedrungen und haben dort Bewohner angegriffen. Die Täter sollen unter anderem mit Messern und Eisenstangen bewaffnet gewesen sein. Dabei wurden vier Männer mit bulgarischer Staatsangehörigkeit im Alter von 29 bis 36 Jahren verletzt. Einer von ihnen erlitt schwere Verletzungen, unter anderem durch einen „scharfkantigen Gegenstand“, wie die Polizei mitteilte. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Angreifer werden als circa 20 Jahre alt und „hellhäutig“ beschrieben, einer soll mit österreichischem Akzent gesprochen haben. Ob es sich um eine fremdenfeindliche Tat gehandelt hat, konnte die Polizei am Sonntag nicht sagen, die Motivlage sei unklar. Die Täter sind nach Angaben der Polizei vermutlich mit einem Auto geflüchtet. Auswertungen der Überwachungskameras im U- und S-Bahnhof Moosach hätten keine Hinweise ergeben.

Die Münchner Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und schweren Landfriedensbruchs und sucht nach Zeugen:  Wer am Freitagabend zum Tatzeitpunkt in der Bunzlauer Straße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, kann sich beim Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, unter Telefon 089/29100 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.

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