Was Annegret Liepold in der Monacensia vorhat:„Wie kann man Literatur auch solidarisch denken?“

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„Gegenwartsliteratur findet im Austausch statt“: Annegret Liepold bietet dafür in der Monacensia viele Gelegenheiten. (Foto: Vanessa Mönius)

Die Münchner Autorin Annegret Liepold will bei ihrer „Schreib-Residency“ mit Erzählformen experimentieren – und zum Beispiel einen Kollektivroman vorstellen.

Von Antje Weber, München

Eine junge Frau rutscht ins rechtsextreme Milieu ab. Wie lässt sich darüber schreiben? Welche Erzählperspektive ist passend? Und wie kann man eine mittelfränkische Landschaft spiegeln, in der sich schon vor Jahren die rechtsradikale Szene ausgebreitet hat, mit NPD-Treffen, mit Rechtsrock-Konzerten? Eine „Landschaft, die sehr von Trauer geprägt ist“, wie Annegret Liepold sagt.

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