Eine verstopfte Toilette und manipulierte Spülung hat in der Nacht auf den 30. Januar zu einem erheblichen Wasserschaden in der Mittelschule an der Franz-Nißl-Straße in Allach geführt. Nun konnte die Polizei einen Mittelstufenschüler als Tatverdächtigen identifizieren.
Dieser gab zu, am Donnerstagabend eine Toilette im ersten Obergeschoss mit einer Mülltüte verstopft zu haben. Das Verkeilen der Spülung, die so die ganze Nacht lang kontinuierlich lief, bestritt er allerdings. Wegen eines möglichen zweiten Täters ermittelt das Kommissariat 25 deshalb weiter. Einen möglichen Grund für die Tat kann die Polizei bislang nicht nennen.
Die fünf Klassenräume im Erdgeschoss und dem ersten Stock, in dem das Wasser am Freitagmorgen knöchelhoch stand, sind derzeit unbenutzbar und werden mithilfe von Lüftungsmaschinen getrocknet. Die betroffenen Klassen können laut der Rektorin zwischenzeitlich in anderen Räumen unterrichtet werden. Aktuell ist von einem Schaden im niedrigen sechsstelligen Bereich auszugehen.

