Viel Schlimmes hört man über die Altenpflege, es ist zum Gruseln. Aber die Großmutter hatte Glück. Im hohen Alter kam sie vom badischen Dorf nach München, weil sie nahe der Familie sein und die Familie sie nah haben wollte. Da die alte Dame meist im Rollstuhl saß, war die Altbauwohnung der Angehörigen mit den vielen Treppen keine Option. Die Einrichtung, die für sie nach einigen Mühen gefunden wurde, ist kein Luxuspflegeheim und grenzt an den tosenden Verkehr der Einsteinstraße, ist aber hell, licht und großzügig gebaut von Architekten, die es gut meinten und gut machten.
Kanzler Merz und die MigrationGroßmutter hatte Glück
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Als sie in München ins Altenheim kam, kümmerten sich Betreuerinnen aus arabischen oder afrikanischen Ländern verlässlich um sie, und auch der Pfleger aus Kosovo. Der Großmutter tat es gut. Was täten wir ohne diese Menschen?
Kolumne von Joachim Käppner

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