Miet-AktivistErst kämpft er um seine eigene Wohnung, dann schließen sich Tausende Münchner an

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Tilman Schaich lebt noch in dem Altbau an der Thalkirchner Straße 80, in dem der Kampf vor neun Jahren begann.
Tilman Schaich lebt noch in dem Altbau an der Thalkirchner Straße 80, in dem der Kampf vor neun Jahren begann. (Foto: Stephan Rumpf)

Tilman Schaich wehrt sich seit Jahren gegen Investoren und Luxussanierung. Über Erfolge, Enttäuschungen und den Druck, der irgendwann zu groß wurde.

Interview von Sebastian Krass

Es ist ein wirklich schöner Altbau mit 28 Wohnungen aus dem Jahr 1880, bestehend aus einem Vorderhaus und einem Rückgebäude. Aber dieses „Künstlerhaus“ an der Thalkirchner Straße 80 ist schon seit Jahren mehr als das. Es ist ein Symbol geworden dafür, wie Mieterinnen und Mieter gegen private Investoren um ihren Wohnraum kämpfen. Tilman Schaich, 55 und berufstätig beim Goethe-Institut, wohnt seit 2011 im Rückgebäude und ist über die Jahre zu Münchens wohl bekanntestem Miet-Aktivisten geworden. Im Gespräch erzählt er, wie er zu dieser Rolle kam, was das Engagement bewirkt hat – aber auch, welche Spuren die Zeit in seiner Psyche hinterlassen hat.

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