Theater in München:Shoah-Vergleiche, die versöhnen sollen?

Lesezeit: 4 min

Theater in München: "Ein aufregendes Kunststück": SZ-Kritik zur "Vögel"-Premiere am Metropoltheater Anfang Oktober. Im Bild Anna Graenzer als Eden und Magdalena Laubisch als junge, arabischstämmige US-Amerikanerin Wahida (rechts).

"Ein aufregendes Kunststück": SZ-Kritik zur "Vögel"-Premiere am Metropoltheater Anfang Oktober. Im Bild Anna Graenzer als Eden und Magdalena Laubisch als junge, arabischstämmige US-Amerikanerin Wahida (rechts).

(Foto: Jean-Marc Turmes/Metropoltheater)

Nach Antisemitismus-Vorwürfen setzt das Metropoltheater das international bekannte Stück "Vögel" ab. Die Entscheidung findet viel Zustimmung, wirft aber eine Grundsatzfrage auf: Wer beurteilt, was Kunst darf?

Von Martin Bernstein, Heiner Effern, René Hofmann und Yvonne Poppek

Angemessene Reaktion angesichts der erhobenen Antisemitismus-Vorwürfe oder bedenklicher Eingriff in die Kunstfreiheit? Die Entscheidung des Metropoltheaters, das Stück "Vögel" aus dem Programm zu nehmen und auch eine Sondervorstellung mit Vertretern der israelitischen Kultusgemeinde und des Münchner Stadtrats abzusagen, hat eine kulturpolitische Debatte ausgelöst.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Silvester Menü
Essen und Trinken
»Beim Kochen für Gäste geht es auch um Anerkennung«
Bundesarbeitsgericht
Arbeitszeiterfassung wird Pflicht
Psychische Erkrankungen
Das Mikrobiom der Depression
Ernährung
Warum Veganismus für alle nicht die Lösung ist
Family Playing A Board Game Together; Spielen
Leben und Gesellschaft
12 Spiele, mit denen man sofort loslegen kann
Zur SZ-Startseite