Messestadt:Lokalpolitiker fordern Prüfung der Fernwärme-Preise

Mehr Bohrungen, mehr Informationen und sinkende Preise: Das fordern Lokalpolitikerinnen und -politiker aus Trudering-Riem seit geraumer Zeit, wenn es um Geothermie in der Messestadt geht. Entgegen diesen Wünschen planen die Stadtwerke München (SWM) keine Erweiterung der Anlage. In einem Antwortschreiben der SWM heißt es zwar, dass "rein geometrisch" zwischen den Anschlüssen vier Bohrungen im 15. Stadtbezirk möglich wären. Allerdings werde der westliche Teil des Viertels künftig durch Bohrungen der geplanten Anlage Michaelibad erschlossen. Das "geothermische Potential im Untergrund" sei damit "vollflächig erschlossen".

Den Bezirksausschuss beschäftigen beim Thema Fernwärme auch die Kosten. Die von den SWM veranschlagten Preise für M-Wärme-Kunden in der Messestadt hält man für zu hoch gemessen daran, dass im Riemer Netz die Erdwärme den Großteil ausmache, heißt es im Antrag. Daher wird gefordert, die Geothermie-Preise auf den Prüfstand zu stellen. Wunsch ist eine Untersuchung des "Inselnetzes" der Messestadt und dessen Bepreisung von unabhängiger Seite. Bleibe die Stadt München hier weiter untätig, sehe sich der BA verpflichtet, seinen Bürgerinnen und Bürgern zu rechtlicher Klarheit zu verhelfen, heißt es weiter. Geht es nach dem Gremium, könnte ein erster Schritt eine öffentliche Informationsveranstaltung für Anwohner sein.

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