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Ramersdorf:Polizei nimmt 36-Jährigen nach Messerattacke fest

Der Imbiss-Betreiber soll versucht haben, seinen Geschäftspartner zu töten. Zunächst hatten die Ermittler die Tat als gefährliche Körperverletzung eingestuft.

Ein 36-jähriger Münchner soll versucht haben, seinen Geschäftspartner, 46, zu töten. Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, gerieten die beiden, die in Ramersdorf zusammen einen Imbiss betreiben, am 19. November in einen Streit über Geld. Dabei griff der Jüngere zu einem Messer und stach in Richtung des Oberkörpers des Älteren. Der konnte ausweichen, wurde jedoch so an der Hand verletzt, dass er anschließend im Krankenhaus operiert werden musste.

Die Polizei stufte die Tat zunächst als gefährliche Körperverletzung ein, doch im Laufe der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht auf versuchten Totschlag. Mittlerweile hat die Mordkommission den Fall übernommen. Vergangene Woche erließ die zuständige Ermittlungsrichterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl. Der Verdächtige wurde am Freitag festgenommen.

© SZ.de/hob/amm
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