Schwieriger AlltagWas Menschen mit Behinderung das Leben erleichtern würde

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Sitki Arslan, Lilith Fendt, Jessica Kleyensteuber und Bella Mühlbauer (von links) sprechen über Hilfen, die ihren Alltag erleichtern könnten.
Sitki Arslan, Lilith Fendt, Jessica Kleyensteuber und Bella Mühlbauer (von links) sprechen über Hilfen, die ihren Alltag erleichtern könnten. Fotos: Johannes Simon; Collage: SZ

Eine eigene Wohnung, ins Bett gehen, wann man mag, durch die Stadt radeln – nicht für alle ist das selbstverständlich. Zehn Dinge, die sich Menschen mit Behinderung für ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben in München wünschen.

Von Kathrin Aldenhoff

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Lilith Fendt kann nicht sprechen, Sitki Arslan nicht laufen. Jessica Kleyensteuber kann sich manchmal nicht allein die Schuhe ausziehen. Die 42-Jährige arbeitet in München als Psychotherapeutin und holt sich dann eben Hilfe. Sitki Arslan kann zwar nicht laufen, aber Auto fahren. Worüber er sich ärgert: dass es so kompliziert ist, Konzerttickets für Rollstuhlfahrer zu kaufen – die ja keinen Sitzplatz brauchen, aber auch nicht in der Menge stehen können. Lilith Fendt, 23, kommuniziert über eine Buchstabentabelle, sie sagt: „Ich kann vollständig unselbstständig und im hohen Maß von der Hilfe und Assistenz durch andere Menschen abhängig sein und doch ein selbstbestimmtes Leben führen.“

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