Arbeiten – das ist die eine Seite von Mark Weinert. Die andere: reisen und schreiben, am besten gleich mal zwei Bücher in einem Jahr. Nichts tun ist also nicht so die Sache des 54-Jährigen. Seit 27 Jahren arbeitet er als Anästhesist und ist Oberarzt für Anästhesie an der Helios Klinik München-Perlach. Er liebt seinen Beruf, redet gern über seine Erfahrungen. Aber er sieht auch das, was ihm nicht gefällt: fehlende Kommunikation am OP-Tisch, zu wenig Teamwork oder zu wenig Zeit für den Patienten. Vor zwei Jahren hat er diese Themen in seinem Buch „Der 1-Minuten-Arzt“ aufgearbeitet.
Medizin-Weisheiten„Wenn wir mit Patienten sprechen, sind wir das beste Beruhigungsmittel“
Lesezeit: 5 Min.

Anästhesist Mark Weinert über die Frage, warum Sprache in seinem Job genauso wichtig ist wie die richtige Sedierung, wie Dating-Vorlieben dänischer Krankenschwestern aussehen und welche Annahme über die Notaufnahme Quatsch ist.
Interview von Nicole Graner

Medizinischer Einsatz von KI:Ein Mann, der mit seinen Gedanken einen Computer steuert
Michael Mehringer ist querschnittsgelähmt. Seit einigen Monaten verbindet eine Schnittstelle sein Gehirn mit einem Computer, 256 Elektroden hat Mehringer im Kopf. Es handelt sich um ein spektakuläres Forschungsprojekt aus München.
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