Podiumsgespräch:Münchner Mietwahnsinn

Im Neuen Rottmann Kino wird über die Zukunft der Maxvorstadt diskutiert.

Von Josef Grübl

Gerade erst hat er einen Studenten-Oscar gewonnen, jetzt wird Welf Reinharts Film "Eigenheim" auch in einem Münchner Kino gezeigt: Am Dienstag, 25. Oktober, findet im Neuen Rottmann Kino eine Film- und Diskussionsveranstaltung über den Münchner Immobilienwahnsinn und speziell über die Zukunft der Maxvorstadt statt. Dazu passt auch "Eigenheim": In dem 23-minütigen Drama geht es um das Thema Eigenbedarfskündigung; einem alten Ehepaar bleibt nur wenig Zeit, um einer Zwangsräumung ihrer Wohnung zu entgehen. Zusätzlich werden zwei Archivfilme zur Maxvorstadt aufgeführt, aus den Jahren 1971 und 1981. Sie zeigen, wie sehr sich der Stadtteil rund um das Univiertel und den Königsplatz in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat, wie er zum Spekulationsobjekt der Immobilienwirtschaft wurde. Daher soll auch diskutiert werden, auf dem Podium sitzen unter anderem die Stadtbaurätin Elisabeth Merk, der ehemalige Oberbürgermeister Christian Ude oder die Grünen-Politikerin Svenja Jarchow. Der Eintritt ist frei.

Max mit - Zukunft der Maxvorstadt, Film- und Diskussionsveranstaltung, Di., 25. Okt., 17 Uhr, Neues Rottmann Kino, Rottmannstraße 15

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