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Wohnungsmarkt in München:"Diese ganzen Nullen, da wird mir schlecht"

Am Josephsplatz konnte die Stadt wegen des sogenannten Erhaltungssatzungsgebiets dem Investor die Immobilie gewissermaßen vor der Nase wegschnappen.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Von heute auf morgen hätte Silvia P. Multimillionärin werden können. Doch statt ihren Anteil an einem Mietshaus an einen Immobilieninvestor zu verkaufen, kämpfte sie darum, dass die Stadt ihr Vorkaufsrecht ausübt - und günstige Mieten erhalten bleiben.

Von Anna Hoben

Vor anderthalb Jahren ist Anna Orthofer mit ihrem Freund in die Wohnung in dem Haus am Josephsplatz in der Maxvorstadt gezogen: knapp 90 Quadratmeter für 1100 Euro kalt - ein München-Traum. Die 26-Jährige wohnt gerne dort. Im Treppenhaus duftet es morgens nach frischen Brezen; neben einer Buchhandlung gibt es unten im Haus auch eine Bäckerei. In der Wohnung gegenüber wohnt eine Familie mit kleinen Kindern, die gern vorbeikommen, um ihre Katzen zu streicheln. "Man kennt sich und quatscht auch mal", sagt Anna Orthofer, 26, über die Hausgemeinschaft. Und wenn ein Problem auftauche, kümmere sich die Vermieterin immer gleich.

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