Die erste Reaktion des Ministerpräsidenten ist Bedauern. „Das wäre schade, Kinokultur gehört zu unserem Land dazu“, sagt Markus Söder am Donnerstagvormittag über ein mögliches Ende des Mathäser-Kinopalastes. Er kommt gerade aus dem Kongresssaal eines Hotels am Hauptbahnhof. Hinter ihm liegt ein Plaudertermin auf dem Podium des „Immobilienforums“. Es ging dabei um große Themen von China bis Bürokratieabbau, aber wie so oft bei Söder auch kurz um „Star Wars“. Der CSU-Politiker lässt kaum eine Gelegenheit aus, seine Leidenschaft für die Kinofilmreihe zu bekunden.
Komplex in der InnenstadtKeine 23 Jahre alt: Warum soll das Mathäser-Kino abgerissen werden?
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Münchens größtem Kino droht überraschend das Aus. Das hätte Auswirkungen auf die Innenstadt und die deutsche Filmlandschaft. Was der Investor mit dem Areal am Stachus vorhat.
Von Sebastian Krass

Kaufhaus-Anbau:Österreichischer Investor kauft Benko-Ruine am Münchner Hauptbahnhof
Nun gibt es für den zentral gelegenen Ort, an dem der unansehnliche Siebzigerjahre-Betonklotz steht, eine neue Perspektive. Es ist der dritte große Verkauf einer früheren Benko-Immobilie in der Münchner Innenstadt innerhalb einer Woche.
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