Wer einmal eingetaucht ist in den Regenwald, der verliebt sich. „Dieses endlose Grün, das lässt sogar erwachsene Männer weinen“; Mascha Kauka hat das oft beobachtet. Bei ihr ist es eine Liebe fürs Leben geworden: Seit mehr als 40 Jahren ist die Amazonasregion von Ecuador ihre zweite Heimat, mehr als die Hälfte des Jahres verbringt die Münchnerin in wochenlangen Aufenthalten dort, stellt zahlreiche kleine und große Projekte für die indigenen Waldvölker auf die Beine. Gerade eben hat ihr der deutsche Botschafter in Quito fürs Finanzamt in lobenden Worten „die Seriosität und den Erfolg ihrer Entwicklungsarbeit“ bestätigt. Im Januar ist sie dafür auch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.
Das zweite Leben einer Kochbuch-VerlegerinWie eine Münchnerin den Amazonas-Wald schützt
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Eine Paddeltour im Regenwald Ecuadors bringt Mascha Kauka 1980 in Kontakt mit Ureinwohnern. Seitdem kehrt sie regelmäßig dorthin zurück, bringt zahllose Projekte auf den Weg. Und hat sogar eine Urwald-Akademie aufgebaut. Was die 80-Jährige antreibt.
Von Sonja Niesmann
