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Münchner Innenstadt:Polizeieinsatz am Marienplatz: Rentnerin gab falschen Hinweis

Die 77-Jährige meldete eine "Bedrohungslage" - doch das erwies sich als falsche Information. Nun ermitteln die Beamten das Motiv der Frau.

Ein falscher Hinweis einer Anruferin hat am Mittwochvormittag gegen 10.45 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz am Marienplatz geführt. Das teilte die Münchner Polizei mit. Die Frau habe eine "innerstädtische Behörde" bei der Stadt München anonym informiert, dass es eine "Bedrohungslage" in der Altstadt gebe. Wie genau das gemeldete Szenario ausgesehen habe, wollte ein Sprecher der Polizei nicht kommentieren.

Die Mitarbeiter der Behörde informierten nach dem Anruf die Polizei. Mehr als 50 Beamte eilten daraufhin zum Marienplatz, konnten dort allerdings keine bedrohliche Lage feststellen. Dort herrschte nach kurzer Zeit wieder Normalbetrieb, sagte ein Polizeisprecher später.

Die Beamten konnten nach eigenen Angaben mittlerweile ermitteln, wer den falschen Hinweis gab: Tatverdächtig ist eine 77-jährige Frau aus dem Landkreis Bautzen in Sachsen. Sie konnte nach Angaben der Beamten als mutmaßliche Urheberin der Mitteilung identifiziert werden. Warum sie das tat, wird derzeit noch von der sächsischen Polizei ermittelt.

© SZ.de/mmo

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