Konsequent sein? Oder doch einen Kompromiss eingehen? Maria Feckl hat noch gar nicht richtig Platz genommen, da wird das Gespräch schon hineingesogen ins Grundsätzliche. Das Treffen mit der SZ, sagt sie, hätte sie beinahe abgesagt, weil sie sich immer wieder ärgere über diese Zeitung. Sie bilde ihr zu wenig Vielfalt politischer Meinungen ab, gerade bei Themen von Krieg und Frieden, die sie so umtreiben: Ukraine. Israel/Palästina. Zu wenig Kritik an Israels Regierung, zu viel Fokus aufs Militärische im Ukrainekrieg, zu wenig Analyse. Tatsächlich? Na ja, sagt Feckl, sie habe die Texte nicht systematisch ausgewertet, aber bei ihr sei eben dieser „Eindruck“ entstanden, dass die SZ nicht ausreichend offen sei für ein breites Spektrum.
„Man muss auf diesen Putin zugehen“Was die Friedensaktivistin Maria Feckl antreibt
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Die Organisatorin der Münchner Friedenskonferenz, einer Gegenveranstaltung zur Sicherheitskonferenz, hat klare Positionen, zum Ukraine-Krieg und zum Israel-Palästina-Konflikt. Und sagt: „Wir stellen die Fragen, die gestellt werden müssen.“
Von Bernd Kastner
