München heute:So waren München Marathon und Isarphilharmonie-Eröffnung / Polizei beendet Rave-Partys

München Marathon

Das Olympiastadion war in diesem Jahr Start und Ziel für die Läufer beim München Marathon.

(Foto: Catherina Hess)

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Von Christoph Leischwitz

Meine Frau hat mir netterweise gerade schon die Wadln massiert, jetzt geht's wieder halbwegs. Ich weiß nicht, ob Sie wissen, wirklich wissen, wie lang der Englische Garten ist. Er ist sehr lang. Die Franz-Joseph-Straße übrigens auch. Es ist mir unbegreiflich, wie diese Marathonläufer zwei Runden laufen konnten, meinen Beinen hat der Halbmarathon völlig gereicht.

Aber ich nehme viele wertvolle Eindrücke mit. Ehrlich gesagt war der diesjährige München Marathon ja auch ein bisschen der Versuch, der Pandemie davonzulaufen. Nun ging es an manchen Stellen auf der Strecke recht eng zu, enger jedenfalls als in einer Supermarktschlange im Jahr 2021. Dass es Menschen gibt, die einem den Weg abschneiden, die ein anderes Tempo haben als man selbst; dass man nun von Fremden unten auf dem Rasen des Olympiastadions nach dem Zieleinlauf plötzlich gefragt wird, ob man zusammen ein Gruppenfoto machen könne - an solche Dinge muss man sich nach einer Ära des Abstandhaltens erstmal wieder gewöhnen.

Natürlich gab es auch diesmal wieder zahlreiche Passanten, die eine Straße überqueren mussten, das sieht bei einem Massenlauf immer ein bisschen so aus wie in dem alten Computerspiel "Frogger" (Bei dem man einen Frosch über eine stark befahrene Straße führen muss). Manche kamen einem bei ihrem Unterfangen bedrohlich nah. Ich kann nur hoffen, dass der Zwischenfall mit dem Mann auf der Franz-Joseph-Straße nicht zum Politikum wird, schließlich trug er einen Vollbart und schob ein Lastenfahrrad, führte sich aber auf wie ein SUV-Fahrer, er fluchte jedenfalls mit sehr viel PS. Er wird den Vorfall aber wohl schneller vergessen als jener Autobesitzer, dessen Wagen an der Leopold- Ecke Georgenstraße abgeschleppt wurde.

Es war herrliches Wetter. Ich hatte das Gefühl, an vielen Orten vorbei gekommen zu sein, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Es war ein ziemlich anstrengender Tagesausflug, also eigentlich auch nix anderes als Urlaub. Probieren Sie es doch auch mal aus, nächstes Jahr!

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