Rollenbilder„Auch Männer leiden unter dem Patriarchat“

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Männer bräuchten mehr echte Selbstfürsorge, findet der Münchner Männlichkeits-Trainer und Aktivist Muriel Aichberger.
Männer bräuchten mehr echte Selbstfürsorge, findet der Münchner Männlichkeits-Trainer und Aktivist Muriel Aichberger. Catherina Hess

Sind Männer wirklich toxisch? Oder stecken sie in einer Krise? Ein Gespräch mit Männlichkeits-Trainer Muriel Aichberger über diverse Rollenbilder, Druck und Selbstfürsorge.

Interview von Corinna Koch

Verunsichert, orientierungslos, allein gelassen: Schaut man sich aktuelle Studien an, scheinen sich vorwiegend junge Männer mit den Anforderungen der heutigen Gesellschaft an sie überfordert zu fühlen. Muriel Aichberger gibt Workshops zum Thema „Kritische Männlichkeit“ am Queer-Referat der Ludwig-Maximilians-Universität, das er 2011 mitgegründet hat. Der Trainer und Aktivist berät außerdem zu den Themen Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion. An einem verregneten Nachmittag trifft man ihn im Café Kosmos, unweit des Münchner Hauptbahnhofs.

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SZ PlusVon Elisa Schwarz (Text) und Lorenz Mehrlich (Fotos)

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