Das Geräusch ist vertraut, nach ein paar Minuten wird es penetrant. Als ob ein Staubsauger für zwei Sekunden ein- und dann wieder ausgeschaltet würde. Aber so klingen sie eben, die Aufbauarbeiten im Münchner Pineapple Park für die Ausstellung „Luftballonwelten“. 500 000 Ballons wollen eben erst einmal aufgeblasen sein. Je nachdem, ob daraus nun die Decke eines Cafés, eine Wand des Labyrinths, Berge, Maya-Tempel oder ein Detail der Freiheitsstatue werden soll. Sagt Guido Verhoef, Art Director der Ausstellung und seit 34 Jahren Luftballonkünstler. Braucht es das? Eine Ausstellung aus Luftballons? Das Gespräch mit dem 49-jährigen Niederländer wird schnell grundsätzlich, über das weltweite Phänomen Luftballon.
Luftballonkunst„Ein Ballon hat den gleichen Effekt wie ein Regenbogen“
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Eine Welt aus Luft, mit ein bisschen Kautschuk dazwischen. Aus Ballons lässt sich fast alles bauen, zum Beispiel Elefanten.
Florian PeljakGuido Verhoef, der eine Ausstellung mit 500 000 Luftballons entworfen hat, über die Frage, warum die aufblasbaren Gebilde seit jeher so faszinieren und was sie mit Sternschnuppen zu tun haben.
Interview von Philipp Crone
