Hochschulen in MünchenNach heftiger Kritik: LMU setzt Nahost-Veranstaltung ab

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Es ist nicht das erste Mal, dass der Nahost-Konflikt das Münchner Uni-Leben erreicht. Von Mai bis November 2024 war am Professor-Huber-Platz vor der LMU war ein propalästinensisches Camp errichtet.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Nahost-Konflikt das Münchner Uni-Leben erreicht. Von Mai bis November 2024 war am Professor-Huber-Platz vor der LMU war ein propalästinensisches Camp errichtet. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

„Die gezielte Bekämpfung der palästinensischen Wissenschaft“ lautete der Titel eines geplanten Workshops. Jüdische Wissenschaftler und die Landtags-CSU befürchteten eine antisemitische Vortragsreihe. Nun hat das LMU-Präsidium reagiert.

Von Katharina Haase und Sebastian Krass

Für eine heftig kritisierte Nahost-Veranstaltung an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) ist es das Aus: Die Münchner Hochschule nimmt einen Workshop mit dem Titel „The Targeting of the Palestinian Academia“, auf Deutsch „Die gezielte Bekämpfung der palästinensischen Wissenschaft“, aus dem Programm. Das geht aus einem Statement auf Anfrage der SZ hervor. Die mehrstündige Vortragsreihe sollte am 28. November am Lehrstuhl für Arabistik und Islamwissenschaft stattfinden, geplant waren Auftritte von vier Mitgliedern palästinensischer Universitäten samt anschließender Diskussion.

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:"Ich sitze auf zwei Stühlen"

Stefan Wimmer ist Mitglied im Rat der Religionen, beschäftigt sich als Orientalist seit Langem mit dem "Heiligen Land". Dass sich auch in München ein Entweder-oder etabliert habe, entweder für Israel oder für Palästina, beunruhigt ihn. Er wirbt fürs Zuhören.

SZ PlusVon Bernd Kastner

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