Schriftstellerin Gabriele von Arnim„Seien wir aufmerksam!“

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„Tun wir was – zusammen“, sagt die Schriftstellerin Gabriele von Arnim bei ihrer Rede in der Großen Aula der LMU.
„Tun wir was – zusammen“, sagt die Schriftstellerin Gabriele von Arnim bei ihrer Rede in der Großen Aula der LMU.
Johannes Simon

Bei einer „Erika Mann Lecture“ der LMU München bezieht die Schriftstellerin Gabriele von Arnim unmissverständlich politisch Stellung, beschwört das „Prinzip Zuversicht“ – und ruft jeden dazu auf, Verantwortung zu übernehmen.

Von Antje Weber

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„Ich war der irrigen Auffassung“, schrieb Erika Mann Ende der Dreißigerjahre, „dass Politik Sache der Politiker wäre und dass ich mich in fremder Leute Angelegenheiten nicht mischen sollte. So haben viele bei uns gedacht und so kam Hitler zur Macht.“ Erika Mann selbst allerdings, privilegiert in München-Bogenhausen als Tochter Thomas Manns aufgewachsen, Schauspielerin und verwegene Rallyefahrerin, switchte radikal um – und kämpfte gegen den nationalsozialistischen Ungeist, als politische Kabarettistin, eloquente Rednerin, Schriftstellerin, Kriegsberichterstatterin.

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SZ PlusVon Josef Wirnshofer (Text) und Regina Schmeken (Fotos)

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