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Fernsehen:"Diese Sehnsucht nach Entgleisung, die kennt doch jeder"

Lisa Wagner in München, 2018

"Ich bin davon überzeugt, dass es künstlerisch unklug ist, wenn man zu lange verharrt", sagt Schauspielerin Lisa Wagner.

(Foto: Stephan Rumpf)

Lisa Wagner spielte sechs Jahre lang die TV-Kommissarin Winnie Heller, eine Figur, die vor allem eines ist: extrem. Trotz bester Quoten und Kritiken hörte sie auf. Warum? Ein Gespräch über Sicherheitsdenken und richtige Zeitpunkte.

Interview von Philipp Crone

Lisa Wagner ruft auf die Minute genau an, hat sich "gerade noch ein Hühnchen hineingezogen" und sich schon "den ganzen Tag auf dieses Gespräch gefreut". Stimmt natürlich nicht, sie ist einfach gut gelaunt mit leichtem Hang zur redseligen Deutlichkeit. Schadet sicher nicht, denn immerhin muss sie zur Zeit erklären, warum sie die Rolle der Winnie Heller, der etwas durchgeknallten ZDF-Kommissarin, nicht mehr spielen will. Beste Quoten, beste Kritiken, total erfolgreich, und Wagner hört nach der letzten Folge der Krimi-Reihe "Kommissarin Heller" am 16. Januar einfach auf. Natürlich aber eben genau nicht: einfach.

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