Lindwurmstraße:Bahnunterführung wird komplett gesperrt

Einen Monat lang können weder Radfahrer noch Fußgänger die Bahnunterführung an der Lindwurmstraße nutzen. (Foto: Deutsche Bahn)

Bislang können Fußgänger und Radfahrer die Brücke noch passieren, für Autos ist sie einseitig frei. Nun aber wird die Baustelle für alle mindestens einen Monat lang gesperrt. Ein Shuttlebus bringt Fußgänger auf die andere Seite.

Die Eisenbahnüberführung an der Lindwurmstraße wird seit Mitte März neu gebaut. Derzeit ist die Baustelle nur für den Rad- und Fußgängerverkehr in beide Richtungen sowie für den Autoverkehr stadtauswärts passierbar. Von Montag, 3. Juni, an ist die Unterführung für mehr als einen Monat komplett gesperrt, auch für Radler und Passanten.

Für Fußgänger wird während der Vollsperrung ein kostenloser Shuttlebus eingerichtet, der sie auf die jeweils andere Seite der Unterführung bringt. Die Haltestellen werden sich in der Poccistraße im Anschluss an die vorhandene Bushaltestelle der MVG und in der Lindwurmstraße vor der FOS/BOS befinden. Der Radverkehr aus beiden Richtungen wird über die Bavariastraße umgeleitet.

Von 8. Juli an soll die Querung für Passanten wieder offen sein, für den Rad- und Autoverkehr bleibt die Unterführung aber noch bis Anfang August in beide Richtungen gesperrt. Die nächstgelegenen empfohlenen Querungen der Bahngleise sind in der Radlkoferstraße und in der Thalkirchner Straße/Tumblingerstraße. Auch die Bavariastraße eignet sich als Ausweichroute.

Die gesamten Bauarbeiten werden voraussichtlich bis August 2028 dauern. Die mehr als 100 Jahre alte Brücke ist so marode, dass sie schon seit 2017 mit Stahlträgern gestützt werden musste. Die Stadt zahlt für den Neubau rund 31 Millionen Euro, die Deutsche Bahn knapp 14,7 Millionen Euro.

Die Stadt legt die Fahrbahn um 1,10 Meter tiefer, damit künftig auch Trambahnen die Bahngleise unterqueren können.

In einer früheren Version des Textes stand, dass die Unterführung für Autos nur stadteinwärts passierbar ist. Das Gegenteil ist der Fall.

© SZ/schub - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

SZ PlusFußballspiele in München
:Hooligans, Unwetter und Terror: Wie sich Polizei und Feuerwehr für die EM rüsten

An den sechs Spieltagen der Europameisterschaft sind voraussichtlich bis zu 2000 zusätzliche Einsatzkräfte auf den Beinen. Trotz Drohungen durch den IS gilt die Gefahrenlage derzeit als "abstrakt".

Von Martin Bernstein

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: