Radweg LindwurmstraßeCSU kritisiert Verkehrsplanung als „stümperhaft“

Weil der Schienenersatzverkehr zwischen Implerstraße und Sendlinger Tor immer wieder im Stau steht, soll auf der Lindwurmstraße der Radweg temporär einer Busspur weichen.
Weil der Schienenersatzverkehr zwischen Implerstraße und Sendlinger Tor immer wieder im Stau steht, soll auf der Lindwurmstraße der Radweg temporär einer Busspur weichen. Stephan Rumpf

Der erst vor einem Jahr eingerichtete Radweg in der Lindwurmstraße soll vorläufig einer Busspur weichen. Die CSU sieht sich bestätigt und wirbt für eine Velo-Alternativroute über den Bavariaring.

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Als „Planungsdesaster“ kritisiert die CSU-Fraktion im Münchner Stadtrat die Verkehrssituation in der Lindwurmstraße. Dort war im vergangenen Herbst ein neuer Radweg zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz eingerichtet worden. Dieser soll nun zwischen Reisingerstraße und Goetheplatz zu einer Busspur werden, um zu vermeiden, dass der Schienenersatzverkehr während der U-Bahn-Sperrung übermäßig lange im Stau steht. Vorerst bis zum Oktoberfest soll dies so bleiben.

Die CSU, die den Umbau der Lindwurmstraße generell kritisiert, sieht sich bestätigt. Man habe vor einer „Staufalle“ gewarnt, weil für Autos nur noch eine Spur pro Richtung zur Verfügung stehe. Dies sei „schlechte Planung, deren Leidtragende nun die Radfahrer und Fußgänger“ seien, so die CSU. „Radfahrer zwanghaft über Hauptverkehrsrouten zu leiten, ist ein Fehler“, wird Stadträtin Veronika Mirlach in einer Mitteilung zitiert.

Den neuen Radweg wieder wegzunehmen, wirke „stümperhaft und sorgt zurecht für Frust“. Sie wirbt dafür, als Alternative zur Lindwurmstraße die Route über Bavariastraße, Bavariaring und Nußbaumstraße zum Sendlinger Tor auszuweisen.

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