Streit über NachverdichtungDürfen Bäume für teure Townhäuser gefällt werden?

Lesezeit: 4 Min.

Bewohner der Lindenschmitstraße 25 wehren sich gegen die Fällung von Bäumen im Innenhof.
Bewohner der Lindenschmitstraße 25 wehren sich gegen die Fällung von Bäumen im Innenhof. Robert Haas

In der Lindenschmitstraße 25 will ein Investor im Innenhof drei Häuser bauen. Dafür müssen mehrere Bäume weichen, die mehr als 100 Jahre alt sind. Anwohner wehren sich, die Politik beschäftigt sich mit dem Fall – doch die Behörde sieht keinen Spielraum.

Von Linus Freymark

SZ bei Google bevorzugen

Eine helle Fassade, Balkone, Dachfenster – von der Straße aus betrachtet sieht das Anwesen in der Lindenschmitstraße 25 recht unspektakulär aus. Doch um den Innenhof hinter dem schönen Vorderhaus tobt ein Streit: Ein Investor möchte dort drei Townhäuser bauen, also moderne mehrgeschossige Reihenhäuser. Ein klassischer Fall von Nachverdichtung. Anwohner und der Münchner Mieterverein kritisieren die Pläne, weil sie befürchten, dass dort hochpreisiger Wohnraum entstehen soll – und mehr als 100 Jahre alte Bäume gefällt werden sollen. Eine Esche. Ein Spitzahorn. Ein Holunder. Und zwei Winterlinden.

Zur SZ-Startseite

Altbau in München
:Eine Wohnung, die zu teuer ist, um nur darin zu leben

Stephanie Thatenhorst hat mit ihren zwei Söhnen eine riesige Altbauwohnung in einem Schwabinger Jugendstilhaus. Eigentlich unbezahlbar - aber die Münchner Innenarchitektin hatte da eine Idee.

SZ PlusVon Ana Maria März und Florian Peljak

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: