Geflüchtete in Griechenland:"Hier haben wir sogar unser Lächeln verloren"

Lesezeit: 8 min

Geflüchtete in Griechenland: Das Lager Kara Tepe. Wo bis vor ein paar Monaten noch ein Meer aus Zelten stand, wurden teilweise Schlafcontainer und mobile Sanitäranlagen aufgestellt.

Das Lager Kara Tepe. Wo bis vor ein paar Monaten noch ein Meer aus Zelten stand, wurden teilweise Schlafcontainer und mobile Sanitäranlagen aufgestellt.

(Foto: Thomas Anlauf)

Vor einem Jahr ist das Lager Moria abgebrannt. Was ist aus den Geflüchteten auf Lesbos geworden? Unterwegs mit einer Gruppe aus München, die nur eine Frage umtreibt: Können wir den Menschen helfen - und wenn ja, wie?

Von Thomas Anlauf, Lesbos

Verkohlte Bäume ragen in den Herbsthimmel, zerbrochene schwarze Holzbalken hängen neben gekappten Stromkabeln zwischen Ruinen. Eine Rolle Nato-Draht mit messerscharfen Klingen liegt auf dem verdorrten Boden, darin ein kaputter Kinderstiefel. Auf eine hohe mit Stacheldraht bewehrte Mauer hat jemand "Welcome to Europe" geschrieben, daneben "Human rights graveyard" - Friedhof der Menschenrechte.

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