Mit Autos der ElternDrei 18-jährige Autofahrer liefern sich wildes Rennen in der Innenstadt

Am Siegestor wären zwei der drei Autos fast zusammengestoßen (Archivbild).
Am Siegestor wären zwei der drei Autos fast zusammengestoßen (Archivbild). (Foto: Ralph Peters/Imago)

Die Fahranfänger beschleunigen auf der Ludwigstraße auf mehr als Tempo 100, zwei stoßen fast zusammen. Als sie die Polizei sehen, bremsen sie schnell. Doch da hatte eine Zivilstreife schon Beweismaterial gesammelt.

Die Polizei hat Samstagnacht drei junge Männer gestoppt, die sich mit den Autos ihrer Eltern ein wildes Rennen auf Leopold- und Ludwigstraße geliefert hatten. Eine Zivilstreife, die gegen 1.10 Uhr auf der Leopoldstraße stadtauswärts fuhr, bemerkte die drei Pkw auf der Gegenfahrbahn. Das Polizeiauto war mit einer Videoanlage ausgestattet, die gültige Geschwindigkeitsmessungen auch während der Fahrt erlaubt.

Die drei Fahrzeuge fielen durch häufigen Spurwechsel und überhöhte Geschwindigkeit auf. An der Martiusstraße beschleunigten sie nach einem Ampel-Stopp auf mehr als 65 Kilometer pro Stunde bei erlaubten 30. Am Siegestor hatten sie bereits mehr als Tempo 100 drauf. Dabei wäre es fast zu einem Zusammenstoß zwischen zweien der Autos gekommen.

An der Universität sahen die Raser einen Streifenwagen der Polizei und reduzierten ihre Geschwindigkeit. Das nützte ihnen aber nichts. Sie wurden angehalten, ihre Autos – eine Mercedes C-Klasse, ein 3er-BMW und ein Renault Laguna – wurden beschlagnahmt. Alle drei Fahrer waren 18 Jahre alt und hatten erst in diesem Jahr ihren Führerschein gemacht. Sie erwartet jetzt ein Verfahren unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

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