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Leonrodplatz:Vater und Sohn bei Unfall verletzt - weil sie schnell zur Tram wollten

Ein Auto erfasste den Mann, er schlug mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und bliebt schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen. Den Jungen riss er beim Sturz mit zu Boden.

Mit seinem sieben Jahre alten Sohn an der Hand ist ein Münchner am Leonrodplatz über die Straße gelaufen - es musste schnell gehen, er wollte die Straßenbahn noch erreichen. Dabei übersah der Mann, dass die Ampel für Autofahrer Grün zeigte. Ein Auto erfasste den unvorsichtigen Vater.

Der Vorfall ereignete sich laut Polizei am späten Montagnachmittag. Der 40-Jährige und sein Sohn waren zunächst auf dem Grünstreifen der Leonrodstraße. Ihre Tram wartete bereits an der Haltestelle. Zur gleichen Zeit fuhr ein 38-jähriger Münchner mit seinem VW auf der Leonrodstraße stadtauswärts, um im Kreuzungsbereich zur Dachauer Straße nach links abzubiegen. Die Ampel zeigte für seine Fahrtrichtung grün.

Der 40-Jährige rannte mit seinem Sohn auf Höhe des Einmündungsbereichs weiter auf der Leonrodstraße. Dabei übersah er den von links kommenden VW. Der Autofahrer konnte einen Zusammenstoß mit den beiden Fußgängern nicht mehr verhindern und erfasste den 40-Jährigen frontal. Dieser schlug mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und fiel auf die Fahrbahn, wo er schwer verletzt liegen blieb. Der Siebenjährige wurde nicht von dem Pkw erfasst. Sein Vater riss ihn beim Sturz jedoch mit zu Boden, der Bub erlitt dabei Prellungen.

© SZ vom 18.12.2019 / bm

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