Polizei schließt Gewaltverbrechen ausTote im Wald: Überraschende Wende bei Todesursache

Polizisten sperren ein Waldstück im Forstenrieder Park ab, in dem ein Spaziergänger die Leiche einer Frau gefunden hat.
Polizisten sperren ein Waldstück im Forstenrieder Park ab, in dem ein Spaziergänger die Leiche einer Frau gefunden hat. Sven Hoppe/dpa

Die 34 Jahre alte Münchnerin, deren Leiche im Forstenrieder Park gefunden wurde, ist nicht Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Polizei weiß nun, woran die Frau gestorben ist und wie ihre Leiche in den Wald kam.

Von Martin Bernstein

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Der Fall einer 34 Jahre alten Münchnerin, deren spärlich bekleidete Leiche vor einer Woche in einem Waldgebiet im Süden der Stadt gefunden worden war, ist aufgeklärt. Die Ermittler der Münchner Mordkommission können ein Gewaltverbrechen ausschließen. Die Frau starb offenbar an einer Überdosis Kokain. Ein Bekannter, in dessen Beisein sie die Droge konsumiert hatte, brachte die Tote daraufhin aus Angst vor persönlichen Konsequenzen in den Forstenrieder Park.

Dort wurde der Leichnam einige Stunden später entdeckt. Zunächst hatte die Polizei aufgrund der Auffindesituation ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen. Im Münchner Süden und in den angrenzenden Würmtalgemeinden machten Gerüchte die Runde. Manche Menschen trauten sich aus Angst vor einem Überfall nicht mehr in das beliebte Naherholungsgebiet.

Sie können nun aufatmen, auch wenn die Arbeit der Ermittler weitergeht. Offen ist beispielsweise, welche Beziehung der Münchner und die 34-Jährige hatten. Noch keine abschließende Auskunft gab es auch zur Frage, wofür sich der 50-Jährige verantworten muss. Möglicherweise hat er sich der Störung der Totenruhe schuldig gemacht, denkbar ist auch der Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung.

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