Von diesem Montag an gibt es in einem Pop-up-Store im Westend drei Wochen lang ein Einkaufserlebnis mit dem Nichts. Das Nichts ist dort in der Kazmairstraße 24 in verschiedenen Variationen erhältlich. Die Idee zu „Nichtskaufen“ stammt von dem Musiker und Performancekünstler Robert Heigl, 38, der scheinbar alle Wendungen der deutschen Sprache mit dem Adverb nicht und dem substantivierten Nichts beherrscht. Worum geht es ihm? Die Aktion wird unterstützt von Greenpeace, was als Hinweis zu deuten ist: Hier sind Konsumverhalten und Umweltschutz Thema. Im Gespräch dauert es eine Weile, bis Heigl die Sprachspielereien lässt und sich erklärt. Geöffnet ist der Laden von 11. bis 30. November montags bis samstags von 10 bis 14 und von 15 bis 19 Uhr. Am ersten Montag dürfen sich Interessierte bereits um neun Uhr in die Schlange vor die Ladentür stellen. „Die ersten zehn Kunden bekommen das Nichts umsonst“, sagt Heigl.
Performance-Aktion im WestendDieser Künstler bietet „Nichts“ zum Verkauf an
Lesezeit: 3 Min.

Robert Heigl hat Geschenkideen für alle, die nichts brauchen. Unterstützt wird er von Greenpeace. Aber es geht hier nicht nur um Umweltschutz.
Interview von Sabine Buchwald
