Auf vielerlei Art sieht Pennsylvania wie Deutschland aus. Wieso? Das muss man den US-amerikanischen Gitarristen und Singer-Songwriter Kurt Vile fragen. Denn der stellte diese These bei seinem Konzert in der sehr gut besuchten Münchner Muffathalle einfach mal so ohne weitere Erläuterungen in den Raum. Was seine Aussage auf jeden Fall recht glaubhaft macht, ist: Mit Pennsylvania kennt der Musiker sich aus. Denn da stammt er her, genauer: aus der größten Stadt dort, Philadelphia. Dieser hat der 46-Jährige mit seinem neuen Album „Philadelphia’s Been Good to Me“ nun auch eine sehr schöne Hommage gewidmet, die er auf der aktuellen Tour in München vorstellte.
Kurt Vile in der Muffathalle in MünchenDer lässigste Typ des Indie-Rock
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Lange Haare und Holzfällerhemd: Kurt Vile wirkt wie aus den Neunzigern in die Gegenwart gebeamt.
Foto: Eleanor PetryDer US-Gitarrist und Singer-Songwriter Kurt Vile stellt in der Muffathalle sein neues, seiner Heimatstadt Philadelphia gewidmetes Album vor. Und zeigt erneut, was wahre Coolness ist.
Kritik von Jürgen Moises
