München-Konzert der slowenischen Band„Laibachs“ ironisches Spiel mit der KI

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Beherrschen etwas, das der KI fehlt: Dunkler Humor gehört zur Band-DNA von „Laibach“
Beherrschen etwas, das der KI fehlt: Dunkler Humor gehört zur Band-DNA von „Laibach“ Nika H. Praper & Ludvik

Was macht der Algorithmus mit den Melodien? Darauf machen sich die Musik-Provokateure „Laibach“ in der Münchner Muffathalle ihren Reim.

Kritik von Jürgen Moises

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Und wie ist das nun mit der Musik? Im Zeitalter der KI-technischen Reproduzierbarkeit? Sucht man nach einem zentralen Thema auf dem neuen Laibach-Album „Musick“, das die slowenischen Provokateure live in der Münchner Muffathalle vorstellten, dann könnte es genau das sein. So heißt es etwa im Song „Singularity“: „Algorithms kill the flame / All tunes sound the same.“ Und weiter: „Every tune's a copy or remake“. Bedeutet also: Alles klingt gleich. Es gibt nur noch Kopien, Remakes. Und dazu passt die Meldung, dass ein bekanntes Streaming-Portal bald ein Benutzer-Tool für Remixe und Cover-Versionen anbieten will.

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