Kommunalwahl in MünchenWie die Linke ihre Konkurrenten nervös macht

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Die Stimmung bei den Linken ist gut: Beim Auftritt der Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Heidi Reichinnek (Mitte), animieren OB-Kandidat Stefan Jagel (rechts) und Stadtratskandidatin Katharina Horn (links) das Publikum.
Die Stimmung bei den Linken ist gut: Beim Auftritt der Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Heidi Reichinnek (Mitte), animieren OB-Kandidat Stefan Jagel (rechts) und Stadtratskandidatin Katharina Horn (links) das Publikum. Robert Haas

Die Partei befindet sich im Aufwind. Gerade das klassische SPD-Thema der horrenden Mieten bespielt sie gekonnt – und auch aufs Terrain der Grünen dringt sie vor. Entscheidende Fragen lässt die Partei aber unbeantwortet.

Von Bernd Kastner

Was er am ersten Tag seiner Amtszeit als Oberbürgermeister tun wolle? Dass die Frage auf einer unrealistischen Annahme basiert, lässt sich Stefan Jagel nicht anmerken. Eine Stabsstelle wolle er einrichten, antwortet er, Stabsstelle Miete im OB-Büro. Das Thema sei so wichtig, dass es beim Chef der Verwaltung angesiedelt sein sollte. Höchstwahrscheinlich wird Jagel nicht zum OB gewählt, er tritt für die Linke an. Aber es gelingt ihm und den Seinen, die anderen Parteien und Kandidaten zu treiben mit dem Problem im München-Kosmos: den horrenden Wohnkosten.

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