Autofreie Kolumbusstraße:Was von der Aufregung übrig blieb

Autofreie Kolumbusstraße: Die Münchner Kolumbusstraße wurde im Rahmen des Forschungsprojekts "Autoreduzierte Quartiere für eine lebenswerte Stadt" begrünt und für den Verkehr gesperrt. Befürworter und Gegner standen sich dabei oft unvereinbar gegenüber.

Die Münchner Kolumbusstraße wurde im Rahmen des Forschungsprojekts "Autoreduzierte Quartiere für eine lebenswerte Stadt" begrünt und für den Verkehr gesperrt. Befürworter und Gegner standen sich dabei oft unvereinbar gegenüber.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Das Pilotprojekt der autofreien Zone in der Kolumbusstraße in der Au neigt sich dem Ende zu. Viele Anwohner haben davon profitiert, andere haben gerichtlich Klage eingereicht. Nun soll ein Fazit gezogen werden.

Von Patrik Stäbler

Neben einer Bank am XXL-Sandkasten in der Kolumbusstraße liegen auf dem Rand einer selbstgezimmerten Pflanzkiste zwei herrenlose Bücher zum Mitnehmen. Das eine trägt den aufmunternden Titel "Erinnerung an den Tod", das andere enthält diverse Weihnachtslieder und heißt "Es ist ein Ros entsprungen". Womit man direkt bei der Spannbreite der Gemütslagen wäre, die hier in der Unteren Au seit einigen Monaten vorherrschen. Nämlich: von Himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt.

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