Expansion von Münchner RüstungsfabrikWie sinnvoll ist es, in einer Millionenstadt Panzer zu bauen?

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Derzeit sehr gefragt: Ein Kampfpanzer Leopard 2 (rechts) neben anderen Produkten des Unternehmens KNDS vor einer Werkshalle im Münchner Norden.
Derzeit sehr gefragt: Ein Kampfpanzer Leopard 2 (rechts) neben anderen Produkten des Unternehmens KNDS vor einer Werkshalle im Münchner Norden. Sven Hoppe/dpa

Die Konzern KNDS will sein Werk im Münchner Norden deutlich vergrößern. Das löst Streit aus. Von Anwohnern, die Angst haben, im Kriegsfall zum Ziel zu werden – und einem grünen OB, der die Aufrüstung verteidigt.

Von Catherine Hoffmann

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Es geht um eine ruhige Ackerfläche zwischen Angerlohe und Allacher Lohe, eingeklemmt zwischen Bahnlinie und Ludwigsfelder Straße, mit Blick auf das Naturschutzgebiet im Norden und die Panzerschmiede im Süden. Bald soll auf diesem Streifen Land – gut 16 Hektar, etwa so groß wie 22 Fußballfelder – eine der bedeutendsten Erweiterungen einer Rüstungsfabrik in der Nachkriegsgeschichte Münchens entstehen. Neue Produktionshallen, Bürogebäude, bis zu 3000 Arbeitsplätze. Und mittendrin: die vom Aussterben bedrohte Wechselkröte, die genau dort ihre Wanderwege hat.

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