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Klinikum Großhadern:"In Deutschland leben wir mit der Medizin in einer digitalen Wüste"

Hätte beinahe in Kunstgeschichte promoviert - und entschied sich damals dann doch für die Medizin: Markus M. Lerch.

(Foto: Manuela Janke/oh)

Markus M. Lerch ist neuer Ärztlicher Direktor des LMU-Klinikums in München. Ein Gespräch über fehlende Fachkräfte, Digitalisierung und warum Unikliniken nicht wie Privatkrankenhäuser funktionieren dürfen.

Interview von Ekaterina Kel

Mit dem Jahreswechsel steht für das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität ein personeller Wechsel an: Der Mediziner Markus M. Lerch wird neuer Ärztlicher Direktor und Vorstandschef und übernimmt damit die Leitung von Tausenden Mitarbeitern in 48 Fachkliniken und Abteilungen. Erst vor ein paar Tagen ist der gebürtige Rheinländer nach München gezogen. Lerch ist Internist, Gastroenterologe, Endokrinologe, Intensivmediziner - und großer Opernfan. Davor leitete der 63-Jährige die Klinik für Innere Medizin A am Universitätsklinikum Greifswald. Die besonderen Aufgaben und Schwierigkeiten der Unikliniken im deutschen Gesundheitswesen sind ihm vertraut. Ein Gespräch über die Speerspitze, das Rückgrat und die letzte Wiese des deutschen Gesundheitssystems.

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