München Klinik:Überlebensfähig? Wie die städtischen Krankenhäuser kämpfen

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München Klinik: Ärzte und Pflegekräfte sind nach knapp drei Jahren Corona ausgelaugt. Krankenbetten können wegen Personalmangels nicht belegt werden.

Ärzte und Pflegekräfte sind nach knapp drei Jahren Corona ausgelaugt. Krankenbetten können wegen Personalmangels nicht belegt werden.

(Foto: Jens Büttner/dpa)

Weniger Patienten, hoher Personalmangel, leere Betten: Die München Klinik mit ihren fünf Häusern fährt hohe Verluste ein. Mit einem neuen Konzept sollen nun Stationen geschlossen oder zusammengelegt werden.

Von Heiner Effern und Anna Hoben

Etwa 20 000 Patienten weniger als erwartet werden in der Abrechnung für 2022 weniger Einnahmen bringen als geplant. Die Ausgaben für die Energie werden um sechs Millionen Euro gestiegen sein, auf voraussichtlich knapp 20 Millionen Euro. Viel zu oft in diesem Jahr konnte eine dreistellige Zahl von Krankenbetten wegen Personalmangels nicht belegt werden. Ärzte und Pflegekräfte sind nach knapp drei Jahren Corona ausgelaugt. Nach jüngsten Prognosen für den Stadtrat wird die München Klinik, die die fünf städtischen Krankenhäuser in Bogenhausen, Schwabing, Harlaching, Neuperlach und in der Thalkirchner Straße betreibt, 2022 einen Verlust von 36 Millionen Euro einfahren.

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