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Kassensturz:Enorme Finanzlücke bei der München Klinik

Schwabinger Krankenhaus

Auch am Standort Schwabing, hier das Eingangsportal, kommt es zu Verzögerungen: Der erste Bauabschnitt soll nun im Oktober 2022 in Betrieb gehen, viereinhalb Jahre später als gedacht.

(Foto: Florian Peljak)

Die Rettung der städtischen Krankenhäuser wird immer mehr zum Kraftakt: 141 Millionen Euro an neuen Krediten sind nötig - und je konkreter die Sanierung wird, desto mehr Probleme tauchen auf.

Von Heiner Effern

Der München Klinik geht das Geld aus. Die gemeinnützige Gesellschaft, in der die fünf städtischen Krankenhäuser zusammengefasst sind, muss im Rahmen ihres Sanierungskonzepts 141 Millionen Euro an Krediten aufnehmen. Dazu rechnet die Kämmerei damit, dass die Stadt bis 2030 weitere 224 Millionen Euro drauflegen muss. Diese Gesamtsumme ergibt sich vorwiegend aus den Kostenrisiken der drei Großbaustellen an den Standorten Schwabing, Bogenhausen und Harlaching, die nochmals neu bewertet wurden. In der Folge wurden auch die Umbaupläne in Schwabing reduziert. Die München Klinik wird die für die Verwaltung, die Akademie und die Dermatologie vorgesehenen Gebäude nicht sanieren, sondern an die Stadt zurückgeben. Die Dermatologie soll von der Thalkirchner Straße in Sendling nun nach Bogenhausen ziehen, für Verwaltung und Akademie sollen Räume gemietet werden.

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