Proteste in München:Mit Seifenlauge gegen die Klimaaktivisten

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Proteste in München: Die Polizei hat spezielle "Glue-on-Teams" gegen die Aktivisten gebildet - die wiederum testen einen anderen Klebstoff, auf den die Beamten nicht eingerichtet sind.

Die Polizei hat spezielle "Glue-on-Teams" gegen die Aktivisten gebildet - die wiederum testen einen anderen Klebstoff, auf den die Beamten nicht eingerichtet sind.

(Foto: Sachelle Babbar/IMAGO/ZUMA Wire)

Seit Wochen liefern sich die "Letzte Generation" und die Polizei ein Katz-und-Maus-Spiel - und greifen zu immer trickreicheren Mitteln. In Bayern kämpfen nun spezielle "Glue-on-Teams" gegen die Demonstranten.

Von Joachim Mölter

Eher beiläufig hat die Öffentlichkeit in dieser Woche erfahren, dass die bayerische Polizei neuerdings weitere Spezialeinheiten eingerichtet hat in ihrem Kampf gegen das Böse. Im Innenausschuss des Landtags verriet Innenminister Joachim Herrmann (CSU), dass Bereitschaftspolizei und etliche Präsidien im Freistaat mittlerweile über - von ihm so genannte - "Glue-on-Teams" verfügten: speziell ausgebildete und ausgerüstete Beamtinnen und Beamte, die für die Lösung Festgeklebter geschult seien. Korrekterweise müssten sie dann zwar "Glue-off-Teams" heißen, aber sei's drum: Hauptsache, ein modern klingender Begriff aus dem Englischen, mit dem sich die Einheiten schick etikettieren lassen (um nicht zu sagen: bekleben).

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