Streit um Kinderbetreuung:Wenn Eltern vor dem Rathaus weinen

Streit um Kinderbetreuung: Bürgermeisterin Verena Dietl diskutierte vor dem Beschluss des neuen Kita-Fördermodells mit erbosten Eltern.

Bürgermeisterin Verena Dietl diskutierte vor dem Beschluss des neuen Kita-Fördermodells mit erbosten Eltern.

(Foto: Robert Haas)

Der Stadtrat beschließt ein neues Fördermodell für Kitas. Für die allermeisten Familien garantiert das weiterhin günstige Gebühren. Doch einige sind verzweifelt, weil sie künftig deutlich mehr zahlen müssen.

Von Heiner Effern

Die Eltern von etwa 90 000 Münchner Kindern können sich weiterhin über günstige Gebühren für Hort, Kindergarten und Krippe freuen - mehrere Tausend Familien sind jedoch von einer massiven Preiserhöhung bedroht. Denn der Stadtrat hat am Mittwoch ein neues Modell beschlossen, wie von 1. September an die Träger von Kindertagesstätten gefördert werden. Die Teilnahme am sogenannten Defizitausgleichssystem ist freiwillig, nicht wenige Betreiber von privaten Kitas sehen sich dazu außerstande. Sie kritisieren, dass die strengen Vorgaben ihre Existenz bedrohten.

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