Kitas in München:Neues Fördermodell kann wie geplant starten

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München bezuschusst seit Jahren freiwillig Krippen, Kindergärten und Horte, um die Familien in der teuren Stadt zu entlasten. (Foto: Catherina Hess)

Die Kosten für die Kinderbetreuung gehen in München weit auseinander. Denn nicht alle Eltern profitieren von den Zuschüssen der Stadt. Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts ist der Frust auf ihrer Seite groß.

Von Kathrin Aldenhoff, Heiner Effern

Die einen freuen sich über eine fast geschenkte Kinderbetreuung, die anderen müssen bis zu 1000 Euro mehr im Monat zahlen. Das Verwaltungsgericht München hat entschieden, dass Familien vorerst mit extrem unterschiedlichen Preisen für die Kita leben müssen. Bei von den hohen Preisen betroffenen Eltern sorgt das für Frust. Die Stadtpolitik ist froh, dass der Großteil der Münchnerinnen und Münchner mit Kindern weiterhin vom freiwilligen Zuschuss der Kommune profitieren kann. „Ein guter Tag für die Münchner Familien. Das neue immerhin 170 Millionen umfassende Fördermodell kann nun wie geplant am 1. September starten“, sagte Münchens Dritte Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD).

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